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Einführung ins Ortsfamilienbuch

Persönliches > Heimatforschung > Herne > Ortsfamilienbuch Herne
Willkommen auf der Ortsfamilienseite zwischen Ruhr und Emscher - HERNE

Ich habe aus Leidenschaft und einer großen geschichtlicher Neugierde heraus begonnen die Kirchenbücher der Lutherischen Kirchengemeinde Herne jahrgangsweise in mein bevorzugtes Genealogieprogramm Legacy einzupflegen.

Alle Daten sind trotz großer Genauigkeit ohne Gewähr, ein eigenes Nachforschen und Vergleichen ist immer die beste Wahl.

Der von mir untersuchte Zeitraum liegt z.Z. zwischen 1800 und 1842. Also vor der Vereinigung der Lutherischen mit der reformierten Gemeinde Strünkede.

Ursprünglich für einen regionalen Historischen Verein geplant, will ich nun hier frei und für jedermann nach und nach die einzelnen erfassten Jahrgänge in Listenform veröffentlichen um irgendwann ein Ortsfamilienbuch zu erstellen und dieses online zu veröffentlichen.

Dazu lehne ich mich gern an die Online-OFB des Vereins für Computergenealogie e.V. an. http://ofb.genealogy.net/

> Einführung<
Die dörfliche Vergangenheit der heutigen Stadt Herne umfasst neben dem eigentlichen Kirchdorf Herne um die Pfarrkirche St. Dionysius, dem dörflichen Gemeinwesen Baukau, drei, oder vier Bauern und Kotten in Horsthausen und Pöppinghausen, der Gegend um das adelige Haus Strünkede, die halbe Bauerschaft Holsterhausen (die westliche Hälfte gehörte zur Gemeinde Eickel) mit den Siedlungsstätte in den Röhen, Regenkamp und Löcken, die lockeren Höfe- und Kötterlagen „bei“ Herne, der Bauerschaft in und bei den „Alten Höfen“, der Riemker Vöde (heute allgemein als Vöde bekannt), In der Wanne bei Bergen, Bergen und im Güstenberg, der Bauerschaft Hiltrop, und den Landwehren bei Hiltrop, bei der Gerther Heide und der Landwehr entlang des Gysenbergs. Einige Bauern und Kötter auf der „richtigen“ Seite gehörten ebenso dazu, wie die in Sodingen.
Die richtige Seite bedeutete, das westliche Ufer des heute als Ostbach bekannten Gewässers.

Das Zentrum dieser Siedlungsregion war ohne Zweifel das Dorf Herne. Hier stand die Kirche und hier lagen alle Handwerksbetriebe, welche in der dörflichen Gemeinschaft verlangt wurden. Oft sind mehrere Generationen spezialisiert. Entweder als Schmied oder Zimmermann, als Maurer oder Kaufmann.
Auch gab es im Dorf Kleinbauern oder Kötter, wogegen sich die größeren Gehöfte im Abstand von ungefähr 300 bis 1000 Meter um das Dorf, inmitten des fruchtbaren Landes, befanden.

Die abhängigen Kötter bzw. Tagelöhner hatten zur weiteren Einnahmequelle das Leineweben. Ihre Schwerpunkte bildeten die verscheidenen Landwehre, Altenhöfen, Baukau und Holsterhausen. Besonders auf der Landwehr kamen auch die weiterverarbeitenden Handwerke wie Schneider vor.
Wenn im Dorf selber keine Verbindung zustande kam, wurde in den umliegenden Dörfern und Bauerschaften die Ehepartner gefunden. Auch hier ist zu sehen, das die Baukauer aus Crange und Bickern, die Holsterhauser aus Wanne und Eickel und die anderen Familien aus Harpen und den Dortmunder Westen.
Als allerbeste Quelle sind die Kirchenbücher der lutherischen Gemeinde zu betrachten. Seit 1680 sind die Kirchenbücher erhalten, zu Beginn aber nur in sehr kurzen Eintragungen.

Um 1830/1832 verfasste der Pastor Westhoff ein dreibändiges Familienbuch. Es umfasste alle zur damaligen Zeit in Herne ansässigen Familien ungefährt zwischen 1770 und 1830.

Die reformierte Gemeinde in Strünkede war sehr übersichtlich und spätestens seit den 1820er Jahren wechselten ein Vielzahl von Familien das konfessionelle Lager.
Katholiken gab es nur sehr wenige. Aus den Kirchenbüchern lassen sich nur einzelne Personen erkennen. Jedoch ist die Hinwendung dieser Menschen mehr zur katholischen Kirche von Castrop, als zur katholischen Kapelle von Eickel festzustellen.

Bei der Bearbeitung dieser Quellen traten aber doch einige Eintragungsfehler zu Tage. So ist die Schrift doch manchmal sehr unleserlich und trotz Einarbeitung in die jeweilige Handschrift manchmal etwas unsicher. Auch haben die Pastöre ihre Eintragungen, z.B. den Todestag im Taufregister, oft den mittleren Tag zwischen Tod und Beisetzung aufgeschrieben.

All diese Quellen wurden und werden ausgewertet. Beginnend mit der Gesamtaufnahme der Familienbücher, wurden die Jahre zwischen 1800 und 1842 – dem Jahr der Vereinigung der luth. und der ref. Gemeinde zur evgl Kirchengemeinde Herne – und dann erst rücklaufend Jahrzehnt zu Jahrzehnt. Taufen, Heiraten und Beisetzungen, begleitet von Geburt und Tod, Todesursachen, Berufe und Herkunftsorte. Weitere Quellen wurden im Zweifel dazu genommen, so z.B. die großen Portale von Genealogienetz.de und Familiysearch.org. Schon hier zeigte es, das eine Vielzahl von Genealogen und Familienforschern sich unseren Herner Vorgängern widmeten, jedoch ohne eine so umfassende Forschung allgemein zugänglich zu ermöglichen. Auch einzelne Familien wurden mit großem Aufwand erforscht und abschließend zur gegenseitigen Kontrolle beachtet.
All das wurde in das Genealogie-Programm Legacy eingepflegt und so familiären Strukturen und Verbindungen sichtbar.

Da ein klassisches Familienbuch diese Strukturen nur sehr unzureichend abbildet, ist das moderne Ortsfamilienbuch als Webseite die erste Wahl.
Da jede genealogische Forschung fehleranfällig sein kann, bittet der Bearbeiter Personen, welche nützliche Hinweise auf Fehler entdeckt haben und, oder, weiterreichende Quellen kennen bzw. haben, dieses freundlich mitzuteilen um das Werk für alle sinnvoll zu ergänzen.

Viel Zeit und Mühe steckt in diesen Listen. Gebrauchen Sie sie ganz nach Wunsch und bedenken Sie den Autor mit einer ordentlichen Quellenangabe. Danke!

Herne, im Herbst 2017
Andreas Janik

Quellen:
Kirchenbücher der lutherischen Gemeinde Herne 1680-1841
Kirchenbücher der reformierten Gemeinde Herne -1841
Kirchenbücher der evangelischen Kirchengemeinde Herne 1842-1875
Indexeintragungen der katholischen Gemeinde St. Bonifatius bei Familysearch.org 1863-1875
Dransfeld, Friedrich: Geschichte der evangelischen Gemeinde Herne zugleich als Denkschrift für die Einweihung der neuen evangelischen Kirche. Essen 1875
Köchling, Ludwig: 400 Jahre Evangelische Kirchengemeinde Herne. Festschrift zum Reformationsjubiläum 1961. Herne 1961.
Stache, Heinz: Die Entwicklungsgeschichte der Herner Volksschulen, Erster Teil. Von der Pfarrschule zur Elementarschule. Herne 1964
Bisher liegen vor:




Über jede zusätzliche Anmerkung, Verbesserung, Ergänzung und Erweiterung bin ich sehr erfreut und werde sie mit einpflegen!
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